Ein paar Lerntipps – oder: von der Volksschule ins Gymnasium

Zweite Woche im Gymnasium überstanden!

Von der Volksschule ins Gymnasium - Lerntipps

 

Bisher – in der Volksschule – ging´s recht ruhig dahin. Es gab zwar eine Menge Hausübung, die wurde aber mit wenigen Ausnahmen recht locker erledigt. Im Normalfall war es damit getan. So richtig „lernen“ war in der Volksschule nicht notwendig.

Der Sprung von der Volksschule ins Gymnasium

Jetzt ist das anders! Sophie ist jetzt im Gymnasium und das ist eine ganz andere Welt. Schon die erste Woche hat gezeigt, dass die Ruhe der ersten vier Schuljahre jetzt vorbei ist. Sophie wird jetzt wohl lernen lernen mussen. Doch wie geht man das am besten an? Welche Tipps können wir unseren Kids geben, um ihnen das Lernen und den Umgang mit den deutlich angewachsenen Hausübungen zu erleichtern?

Übertritt Volksschule ins Gymnasium - Lerntipps
In der Volksschule war das alles anders – und jetzt?

Lerntipps – rasch zusammengefasst

Es gibt ja zahlreiche Ratgeber, Bücher, Websites – viel Brauchbares, aber mindestens genauso viel, das entweder nichts Neues bietet oder nur Selbstverständlichkeiten aufzählt. Wir haben uns also mal gemeinsam überlebt, wie es jetzt im Gymnasium vielleicht ein bisschen leichter klappen könnte mit den Hausübungen und dem Lernen und haben hier unsere Tipps zusammengefasst.

Mit etwas Leichtem beginnen – in den „Lern-Modus“ finden

Ja, ihr habt richtig gelesen! Oft denkt man ja, dass man mit dem größten Brocken beginnt, damit es erledigt ist. Doch ganz so ideal ist das vielleicht gar nicht. Vielleicht kennt ihr das aus dem Sport? Uns geht es beim Mountainbiken so: Wenn der schwierigste Anstieg gleich zu Beginn der Tour ist, kann es leicht sein, dass wir ein Stück schieben müssen. Wir sind einfach noch nicht in „Fahr-Modus“. Kommt der gleiche Anstieg nach ca. 15 Minuten radeln, klappt das deutlich besser.

So ist es auch beim Lernen oder Hausübung machen. Wir starten erstmal mit etwas Einfacherem, das muss ja ohnehin auch erledigt werden. So kommt man nach der Pause (Heimfahrt, Essen, …) wieder in „Lern-Modus“ und startet im Idealfall auch mit einem Erfolg.

 

hausuebung
Beginnt man mit etwas Einfachem, hat man gleich den ersten Erfolg und kommt wieder in „Lern-Modus“

Aufgabe in Portionen unterteilen

Und auch hier gleich wieder ein Vergleich. Wenn wir einen Klettersteig gehen wollen und anfangs nur den Schwierigkeitsgrad sehen, schreckt uns das manchmal. Wir fühlen uns schon vor dem Start überfordert. Dann macht es Sinn, sich die Route mal genau anzusehen und in Abschnitte zu teilen bzw. diese anzusehen. So sieht man, dass es einfachere Abschnitte gibt und schwierigere. Selten sind alle schwierig.

So kann man das auch für die Schule angehen. Sophie schaut erstmal, was alles zu tun ist und notiert dies auf kleinen Zetteln. Die „Portionen“ sollten relativ klein sein, also nicht einfach „Englisch-HÜ“, sondern „Englisch Text übersetzen“, „Englisch Vokabel“, „Englisch Übungen Seite 17“ usw. Diese Zettel kommen dann auf die Pinwand beim Schreibtisch. Das sieht zwar viel aus, aber man bewahrt den Überblick und hat auch nach jeder Etappe den Erfolg, einen Zettel zerknüllen zu können.

Abwechslung der Themen

Die oben erwähnten Zettelchen kann man auch dazu verwenden, sich zu überlegen, in welcher Reihenfolge man die Aufgaben erledigen möchte. Es kann helfen, nach einem schriftlichen Teil Englisch z.B. Geographie für die Stundenwiederholung zu lernen. So hat man einerseits Abwechslung zwischen Schreiben und Lesen und auch in den Themen.

Der Arbeitsplatz

Das kennt ihr sicherlich! Das haben wir hunderte Male schon gehört. Mama sagt immer, der Schreibtisch muss aufgeräumt sein und es soll dort nichts stehen, was ablenken kann. Also weg mit Stickern, Figuren, Haarspangen, Nagellacken, Zeitschriften,…. – am Tisch sollte im Idealfall nur das sein, was man für die HÜ braucht.

 

Ordnung am Schreibtisch und nichts, was ablenket - wenn das so einfach wäre!
Ordnung am Schreibtisch und nichts, was ablenket – wenn das so einfach wäre!

Lernzeiten

Niemand kann den ganzen Tag über durchlernen. Zwischen dem Unterricht und dem HÜ-Machen sollte also eine Pause sein. Die wird einerseits zum Essen genützt. Wie sicher noch alle aus den Schwimmregeln kennen, soll man gleich nach dem Essen nicht ins Wasser gehen. Genauso sollte man nicht mit vollem Bauch ans Lernen gehen. Nach dem Essen, der Heimfahrt, etc. ist es oft schwierig anzufangen.

Bei diesem Start helfen fixe Lernzeiten. So ist klar, wann man beginnen möchte und man verzettelt sich nicht.

Aktiv Pause machen

Neben der oben erwähnten etwas längeren Pause, sind auch regelmäßige kurze notwendig. Auch die kann man fix einplanen, was den Vorteil hat, dass sie nicht einfach „passieren“.
Wer kennt das nicht, dass man plötzlich nur noch in die Luft schaut?
Da ist es besser, geplant Pause zu machen. Hier liest man oft, dass man nach etwa 30 Minuten eine Pause von 5 Minuten einlegen soll.  Ihr könnt dann rasch mal ein cooles Lied hören, ein bisschen herumtanzen, strecken,… – auf jeden Fall wäre Bewegung gut. Gut ist es, wenn die Pause dann eingelegt werden kann, wenn man gerade einen der kleinen Zettel zerknüllt hat. Dann hat man schon etwas geschafft und kann die kurze Unterbrechung besser genießen.

 

Diese Tipps können auch euch helfen, eure Hausübungen etwas besser zu bewältigen.

Wenn ihr noch weitere kennt, hinterlasst uns doch bitte einen Kommentar.

 

 

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