Unboxing? – Das ist nicht euer Ernst.

Wieder etwas aus der Kategorie Mama sagt:

Tja,…. da war sie verwundert, die Sophie!

Ja, es gibt ihn – den „Unboxing-Trend„! Wobei das ja schon wieder ein alter Hut ist. Nicht so für eine 10-jährige, die erst dachte, Mama möchte sie mal wieder ein wenig ärgern.

Bei Wikipedia hört sich das so an:
„Unboxing (vom engl. to unbox für „auspacken“) ist ein Begriff aus der Netzkultur. Er bezeichnet ein Online-Video, das von einer Person aufgezeichnet, kommentiert und auf einem Internet-Videoportal veröffentlicht wird. Das Video zeigt, wie ein Produkt der Verpackung entnommen und vorgestellt wird.“

Woman unboxing a parcel

 

Also schön – wir packen etwas aus und lassen uns dabei zusehen. Als Mutter kennt man das schon immer. Bei jedem Weihnachtsfest oder Geburtstag sehen wir voller Begeisterung unseren Kids beim Unboxing zu (zum Glück „live“ und nicht auf Video) und hoffen, dass sie sich freuen.

Was soll ich sagen – Sophie und Sebastian wollten unbedingt auspacken.
Egal was! Egal woher! Dafür aber sofort! Und dabei fotografiert werden (nein, ich verweigere YouTube) und bloggen. Und weil Mama ja so erfreut ist, dass die Kids so begeistert von ihrem Blog sind, sich plötzlich mit Google beschäftigen, versuchen Texte zu tippen bzw. zumindest freiwillig kurze Texte in Hefte schreiben, unterstützt sie das Projekt. Unboxing für Anfänger oder so.

Wie gerufen kam dann letzte Woche eine Werbebeilage in der alltäglichen Frühstückszeitung: Einer der großen Drogeriehändler bietet für ein paar läppische Punkte eine Art Überraschungstasche. Und das nochdazu in limitierter Auflage. Womit wir gleich beim nächsten (alten) Trend wären: künstliche Verknappung.

Wir haben also nichts Anderes zu tun (bevor wir ins Büro bzw. zum Feriencamp fahren), als um Punkt 08:00 dort auf der Matte zu stehen, um uns das Paket, um das die Industriepartner „angeschnorrt“ werden und die damit versuchen, ihre unbekannten oder schwachen Produkte zu promoten, abzuholen. Wir haben Glück. Wir sind die ersten, die Damen holen die die ersten Taschen aus dem Keller. Zehn Stück gibt es pro Filiale. Und da es ja zwei Kinder sind und wir ja ohnehin nicht wissen, wozu diese Punktesammelei gut sein soll, nehmen wir nicht eine Überraschungstasche…. nein – wir nehmen gleich zwei! Und gehen! Erstmal arbeiten und ins Camp.

Abends startet dann unter großer Aufregung das Unboxing – wobei: in unserem Fall Unbagging. Ich finde das lustig. Ich finde es witzig, dass die Kids jetzt plötzlich solche Wörter aufschnappen und mit dabei sein wollen. Und ich mit meinen 40+ tu mir das doch glatt an. Supermama, oder so!?

Und nun übergebe ich aber an Sophie und Sebastian, die die Produkte nicht nur „ausgepackt“ haben, sondern Einiges davon auch schon getestet haben.

Das lest ihr hier.

unboxing_bag
unbagging statt unboxing für Kids

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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2 Gedanken zu “Unboxing? – Das ist nicht euer Ernst.

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